Donnerstag, 4. Februar 2010

katzenwäsche

verschlafen lasse ich frühmorgens als erstes den hund kurz raus, bevor ich ins bad torkle.
lehne die tür nur an. sezt mich aufs klo. da geht die tür einen spalt weit auf. amel kommt rein, dreht ihre runde durch den raum. markiert präsenz = du wach?! gut, hab hunger!
sie verschwindet. ich schubse die tür wieder zu. 2 sekunden später schleicht george ins bad und um meine beine = es ist sooooooooo schön, dass du wach bist. ich hab ja sooooooolchen hunger.
ok, ich habs verstanden. nachdem meine blase leer ist und ich mir hände und gesicht gewaschen habe, gehe ich also sofort die katzen füttern. dafür ernte ich erst ein miiiiiiiiiiiiau, dann ein määu und neidische blicke vom hund.

anotherday:
wir waren's echt nicht! die kiste mit dem katzenfutter fiel wie von selbst auf den boden, ehrlich!

Sonntag, 17. Januar 2010

einkaufsliste

wc papier
bananen und anderes fruchtiges
gmüesigs
brot
milch
eier
joghurt
chips
weisse schoggi mit nüssen und rosinen
erdbeersirup
mikrowellenpopcorn
mikrowelle

Freitag, 8. Januar 2010

peilung

wald? bäume? wo?
grob geschätzte länge meiner mentalen leitung: gefühlte 3 kilometer.

so versuchte ich heute 15 minuten lang einen drucker zu installieren und scheiterte schon bei der stromversorgung desselbigen.

'was ist denn jetzt los' fluchte ich denkenderweise vor mich hin. kabel nicht richtig eingesteckt? nochmal alles aus- und wiedereingesteckt -check- kabel oder steckdose futsch? wechseln der letzeren -check- das ding lies sich einfach nicht zum leben erwecken, das display blieb unbeleuchtet, der drucker tot.

'hast du den kippschalter betätigt' werde ich noch gefragt.
'welchen kippschalter' frage ich.
'den da' - klick.

und das ding lebt.

technisches genie? ich? oooooh ja.

Dienstag, 5. Januar 2010

insider

- du hocksch of de macht (fernbedienung)!
- macht nüt!
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- nei, er het ned xxx (beliebiger name) gheisse, er het gloub locke gha.
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- ballons-y (l'auberge espagnole 2)
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- brut + brütter (l'auberge espagnole 2)

Samstag, 26. Dezember 2009

roter kasten

wir habens getan!
fast 2 jahre gesucht und heute gefunden.
den selecta-automaten in der nähe.

standort: ksa, beim kiosk rechts

Donnerstag, 5. November 2009

keil

tag: donnerstag
zeit: kurz nach der mittagspause
ort: im büro

die rettungsaktion war spektakulär.
weder mit dem hebelprinzip - zum einsatz kamen eine schere, ein brieföffner, und so ziemlich jeder stift, der in die lücke passte - noch mit schütteln oder rühren war das ding aus seinem viel zu engen temporären zuhause zu bewegen.

bis jemand auf die idee kam, eine schnur runter zu lassen, deren schlinge man ihm mit hilfe einer pinzette um den 'hals' legte.

die schlaufe zog sich zu, es wurde einmal kräftig am anderen ende gezogen, dann war er endlich draussen - der stempel aus der stempelhalterung.

vorher:
szene nachgestellt


























nachher:

Sonntag, 25. Oktober 2009

brühwarm

gekocht wird bei mir selten nach rezept. viel wird improvisiert - das fängt schon beim mise en place an. heute sollte es fleisch aus dem tiefkühler mit tiefkühlgemüse geben - natürlich warm.

ich hab also den verkalkten wasserkocher mit wasser gefüllt und darauf gewartet, dass der inhalt kocht. in der zwischenzeit, wollte ich den geschirrspüler ausräumen. beim öffnen der klappe dampfte es mir nur so entgegen. 'wie praktisch' hab ich mir noch gedacht, eine unkonventionelle art fleisch aufzutauen. gedacht, getan und das fleisch verschwand im gs. als der wasserkocher mit wasserkochen fertig war, wollte ich das fleisch aus der provisorischen sauna befreien. die packung mit dem flesich in der einen hand, den wasserkocher in der andern, fand das siedend heisse wasser einen weg auf meinen linken unterarm.
ich brauchte einen moment, bis ich realisiert hatte, was da passiert ist - normalerweise schalte ich schneller.
wenige sekunden später stand ich ohne pulli jedoch mit einer angefangenen packung tiefkühlgemüse auf meinem unterarm da.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

gabi

on the way mit hund seit 2 stunden.

2 km vor der haustür stehen wir an der wyne, vor der badi, auf der holzbrücke.
ein umgekipptes fahrrad versperrt fast die eine seite der holzkonstruktion. was wir erst etwas später sehen, ist, dass unter dem fahrrad eine frau am boden liegt.

zumindest mein herz setzt da für ein paar takte aus.
cara, die am ufer stehende fischer, im wald sitzende lehrer und andere ungeheuerliche dinge verbellt, findet die situation recht normal und unbellwürdig. nicht so ich.

gabi will mir nicht mehr gescheit in den sinn kommen - duo divertimento sei dank - trotzdem beginne ich nach antworten zu fragen:

'chani ehne hälfe? tuet ehne öpis weh?'

bevor ich sie nach ihrem namen frage, mich vorstelle und cara an der brücke anbinde. es stellt sich raus, dass frau t. schwindlig war - vom sturz oder ist sie deswegen gestürzt? - deshalb lasse ich sie ruhig liegen und wähle auf meinem handy ohne viel akku die 144. schildere, nachdem ich frau t. aufgeklärt habe, wie ich sie vorgefunden hatte, die story auch dem typen am telefon. der will noch so lustige sachen wie das geburtsdatum der dame wissen (jahrgang 28) und wie denn die strasse hiesse, wo wir uns befinden - exgüsi, dieser kiesweg hat keine bezeichnung.

als mir frau t. ein wenig beisammener erscheint, helfe ich ihr, sich aufzusetzen - lehne sie dabei an die wand der badi. sie dankt mir an die 20 mal und erzählt immer wieder, dass sie sich nicht mehr erinnern kann, wieso und wo sie da gelegen hat. aber sie wusste noch, woher sie kam und wohin sie gehen wollte.

nachdem uns die ambulanz ziemlich rasch gefunden hat, haben die sanitäter sie mit verdacht auf gehirnerschütterung und einer grossen beule ins spital gefahren.

cara und ich warten noch auf den polizisten, der kommen muss - da verkehrsunfall.
ich darf den ablauf, nachdem er meine personalien aufgenommen hatte, also nochmals erzählen. bevor wir den heimweg endlich fortsetzen können.

doctors son

einen sonnenstich kriegt man, weil die sonne so eckig ist.
chonsch druus?

Mittwoch, 14. Oktober 2009

lieblingsspiel


er packt den koffer und nimmt mit:
ein skateboard, ein zelt, schuhe, einen gürtel, einen kamm, einen mantel, eine brille, eine tasche, handschuhe, socken, ein t-shirt, einen schirm, einen ball, einen fotoaparat, einen duschvorhang, ...

ich werde meinen charmanten dienstagsbesserwisser vermissen.

Donnerstag, 24. September 2009

jura

sitze im büro, schaue zum fenster raus, da fährt roger vorbei.
denk mir nichts dabei.

bin auf dem nachhause weg, stehe mit auto auf der brücke über der aare,
da kommt mir roger schon wieder entgege gfahre.

noch ein drittes mal, so denk ich mir, dann gibts ein kaffee offeriert. da seh ich ihn am nachmittag schon wieder.
dabei ist mir tee lieber.