Dienstag, 25. März 2008

erdnussbutter?

ja, bitte!

unverständlicherweise kann es mir seit vorgestern nicht süss und klebrig genug sein. da ich noch mit einer expresserkältung kämpfe, hab ich nicht einmal genug kraft, um die angefressenen kalorien durch bewegung aufzubrauchen. schon das heben eines wasserkruges oder das treppensteigen - in den 4. stock wohlgemerkt - strengt mich dermassen an, dass ich, entgegen meines neugewonnen elans, nur das nötigste in angriff nehme. um mich abzulenken wird deshalb fleissig gebloggt und gekleistert.

urenkel

sämtliche betten sind gemacht
zimmer gelüftet
staubgesaugt
leere tetrapackungen und brotpapier entsorgt
klopapier aufgefüllt
jungs in der schule
wohnung abgeschlossen

wenn unsere grosseltern also pünktlich um 10 uhr s zmittag vorbereiten kommen, treffen sie auf eine aufgeräumte wohnung und meine notiz auf dem esstisch, dass ich, wie gestern mit ihnen abgesprochen, nicht zum essen jedoch zur 'nachtwache' am abend da sein werde. und sie sehen, dass ihre enkel (15 und 14) auch ein paar nächte alleine zurecht kommen (würden).

es ist an der zeit, dass eine neue generation geboren wird, die verhätschelt werden und sich noch nicht dagegen wehren kann... aber damit anfangen, tu ich nicht.

Montag, 24. März 2008

nachtschicht

ausnahmsweise sitze ich an einem montagabend nicht daheim vor der glotze sondern bei meiner familie. genauer gesagt, dem rest, der nicht nach italien gefahren ist und morgen wieder in die schule muss. sozusagen als aufpasser, wecker und grosse schwester.

und wenn ich schon hier bin, hab ich mir gedacht, könnt ich, jetzt, wo endlich ruhe herrscht, auch gleich ein wenig büroarbeit erledigen. bei 'stirb langsam 3', der nebenbei im tv läuft, und einem grossen becher himbeersirup lässt es sich wirklich gut arbeiten.

Samstag, 22. März 2008

matsch


als ich gestern im schneegestöber in die alte wohnung gefahren bin, hab ich im radio gehört, dass sich der fc aarau heute im brügglifeld gegen den fc sion beweisen muss.

seit neuestem ist mir der fca nicht mehr so ein greul wie die letzten ungefähr 15 jahre. daran ist auch die neue wohnung schuld. denn die befindet sich nur einen steinwurf vom 'stadion' entfernt. auch bei geschlossenen fenstern kann man die trommeln der fans hören - es ist fast ansteckend... vergleichbar mit der fasnacht.

dann die schadenfreude, wenn man in die tiefgarage fährt, während all die match-besucher, die die 10 minuten fussweg vom bahnhof zum stadion abschrecken, einen parkplatz suchen.
und zu guter letzt die vorstellung vom gerutsche auf dem eingeweichten rasen. diese schlammschlacht müsste ich mir fast ansehen gehn.

fortsetzung

da auf blog.ch das einstellen der beiträge, das kommentieren, etc. immer umständlicher wird, versuche ich nun hier mein glück.

ältere beiträge sind natürlich und hoffentlich weiterhin bei http://www.bremsweg.blog.ch/ veröffentlicht.

Mittwoch, 19. März 2008

stars, teens and music

und es geht weiter. ich lese nicht nur bücher, die viel zu kitschig scheinen. auch das tv-programm strotzt vor romanzen.

kaum habe ich die macht über das tv-programm abgegeben, laufen teenieschnulzen oder soaps wie “gute zeiten schlechte zeiten”.

heute wurde mir bei high school musical 2 – fortsetzung von -überraschung- high school musical, was letzte woche gesendet wurde – schlecht.

ich vermisse den grundtiefgang, den ich als standard gesetzt habe. und trotzdem haben wir einen gemeinsamen nenner gefunden. so we all can feel the love tonight.

bienchen

bald ist es geschafft. die neue wohnung ist immer fertiger und als solche erkennbar.

wo vorher wildes kartonschachtelchaos in freier formation herrschte, stehen nun die möbel geordnet und an ihrem platz. auch die offiziellen haustiere sind schon da und bereichern das wg geschehen. sogar vorhänge zieren mein schlafzimmerfenster.

zwar dinieren wir noch bei kerzenschein, da die deckenlampen noch nicht montiert sind, doch lange währt dieser zustand nicht mehr an.

in der alten wohnung geht es derweil dem schmutz an den kragen. so deckt sich mein fitnessprogramm dieses wochenende mit der endreinigung, denn der abgabetermin naht. der radiowecker, der mir früher im badzimmer den countdown bis zur zugabfahrt gezählt hat, leistet mir in den stunden grosser putzgefechte seine dienste als entertainer.

den abschied aus meinen ehemaligen vier wänden hab ich mir schon ausgemalt. nachdem die wohnung mit dem blauen himmel um die wette strahlt, die letzten müllbeutel und putzutensilien das feld geräumt und ich die schlüssel abgegeben habe, werde ich mich auf mein fahrrad setzen, das treu wochenlang im freien gewartet hat, und bei frühlingshaften temperaturen in unser neues zuhause radeln. dort wartet ein plätzchen im gedeckten velokeller auf mein gefährt und gefühlte 1000 stufen (es hätte ein lift, aber der ist für uns wg-bewohner defekt) darauf bestiegen zu werden, denn erst dann kann ich mich total erledigt in meinem sessel breit machen.

Montag, 17. März 2008

äusserlichkeiten

rosenblätter umrahmen das titelbild. dazwischen – ebenfalls in rot gehalten – der titel sowie autor. darunter eine frau mit ausgestreckten armen. man sieht sie von hinten auf einem steg stehend. sie trägt einen kurzen rock und scheint die untergehende sonne zu umarmen, die den himmel orange leuchten lässt. genaugenommen sieht man es zweimal, da sich das bild im wasser spiegelt.

hätte ich ein buch unter vielen auslesen müssen, dieses hätte ich nicht gewählt. viel zu kitschig. und doch steckt das lesezeichen auf seite 233 – von 334.

Sonntag, 9. März 2008

severin

meine neue und gleichzeitig erste brotbackmaschine und die neugier auf das endprodukt lassen mich noch nicht schlafen.

da sich meine küchenwaage noch in der alten wohnung befindet, hab ich die backmischung und auch das wasser vor über drei stunden nach augenmass in die backform gefüllt. ab da geht alles automatisch.

im idealfall gibt es morgen ein feines vollkornbrot zum frühstück – die küche duftet zumindest schon mal danach.

und dafür stehe ich auch gerne früher auf.

Samstag, 8. März 2008

hausgemacht

an meinem geburtstag hab ich zum ersten mal ein menu alleine zubereitet, das aus vielen verschiedenen gerichten bestand. vom einkauf bis zum servieren brauchte ich + ein liebes helferlein 6h – inkl. heimfahrt vom einkaufszentrum, marinade-einwirkzeit und mittagspause. dies sind nur 5h mehr, als wir heute auf unser essen warten mussten.

auf der speisekarte stand gluschtig ‘hausgemachte pizza’ (ab chf 12.-). inbegriffen war das mitverfolgen der koch- bzw. backtechnik.

tk-pizza (für ca. chf 3.90 vom volg) aus dem freezer nehmen
tk-pizza von der kunststofffolie befreien
tk-pizza in der mikrowelle auftauen lassen
entfernen des kartons unter der pizza
pizza im backofen nach gebrauchsanweisung backen

jede wette, das frisch zubereitete indische essen war um längen besser.

Mittwoch, 27. Februar 2008

award

ich danke den freiwilligen und unfreiwilligen fastentage über den jahreswechsel.

ausserdem gilt mein dank den kids (und hund), die mich fordern und mit denen ich – couchpotato – mich im spiel mehr bewege.

und nicht zu vergessen meinem mami, das mich pushte, den umzug so schnell das zu zweit möglich ist über die bühne zu bringen – dies führte nicht nur zu blutergüssen am ganzen körper und muskelkater am tag danach sondern zu gefühlten 2 kleidergrössen weniger.

darauf ein schoggischtängeli!