Sonntag, 23. Dezember 2007

winterschlaf

während der besinnlichen weihnachtszeit bin ich zwischen essen mit der familie, essen mit freunden und mehreren geschäftsessen, hauptsächlich am schlafen – vor allem jetzt, wo ich mehrere wochen nicht mehr arbeiten gehen darf.


damit es sich die leckeren kalorien nicht auf meiner hüfte bequem machen, gibts täglich eine gesunde dosis bewegung, die sogar schlafende schweinehunde weckt.


und wer weiss… vielleicht führt mich der weg trotzdem mal ins büro.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

attentat

samichlaus du liebe maa
vo mer us chasch dis mandarinli weder ha

i ha chorz devo probiert
ond be drof abe schier kollabiert

es esch mer grausig gange, grotteschlächt
wohär nemmsch du da rächt

mer demet e haube tag z versoue
e ganze tag het di wohl groue

dech söu das mandarinli ploge
i sött di of schmärzensgäud verchlage

etz warti ganz gschpannt of nögsch johr
de trägi der das schpröchli vor

Mittwoch, 5. Dezember 2007

labello

pomadenstifte brauche ich nicht (oft).

obwohl meine lippen momentan rau wie schmirgelpapier sind und ein lachen reicht, um sie weiter aufzureissen, meide ich die glättende pflege.

dafür hab ich meinen haaren was gutes getan. ich hab sie am samstag schneiden lassen und ihnen heute eine kur gegönnt. nun sind sie ungewohnt luftig leicht, glänzend und – überraschung – voller volumen.

Dienstag, 4. Dezember 2007

wurst

als ehemalige gelegentliche gelegenheitsraucherin und jahrelang aktive passivraucherin hab ich mit qualm in mir und um mich schon so meine erfahrungen gesammelt. doch wie es so schön heisst, lernt man nie aus.

das eine rauchwürstchen lehrte mich heute, dass es möglich ist, auch ohne nikotin ringe zu blasen. es kam mir vor, als käme es direkt aus der hölle. himmlisch dagegen schmeckte danach der erste schluck eichhof.

weltreise 2

während andernorts tonnenweise ‘post’karten im altpapier landen, hab ich es mir zur aufgabe gemacht, meine ansammlung von bebildertem material endlich kreativ zu verwenden und damit mein zuhause zu dekorieren.

nun ist die wohnung schon recht gross, doch mit der masse an karten, die ich die jahre über gesammelt habe, könnte ich locker den ganzen block tapezieren. will ich nicht, wäre theoretisch aber möglich.

Montag, 3. Dezember 2007

jein

wenn ich auch nicht genau weiss, was ich will.

weiss ich genau, was ich nicht will.

Dienstag, 13. November 2007

dienstleistung

die post bringts.

schön wärs! mein pöstler hinterlässt mir, ohne sich zu vergewissern, ob ich zu hause bin, die gelben zettel mit der nachricht, ich soll doch bitte ein paket abholen kommen.

paket? welches paket? seit ewigkeiten hab ich mir nichts bestellt. geburtstag hab ich nicht und zu weihnachten erwarte ich auch nichts, schon gar nicht im november.

ganz nach dem motto “bewegung tut gut”, bewegte ich mich zur poststelle. schon ganz neugierig, was mich da erwartet, stand ich erstmal vor verschlossenen türen – mittagspause! 5 minuten später überreichte man mir ein nicht gerade kleines paket. kaum hatte ich das gebäude verlassen, stellte ich den karton ab und machte mich auf die suche nach dem beigelegten schreiben. wo es hiess:

gratuliere, sie haben gewonnen!

darüber freute nicht nur ich mich, denn den gewinn teilte ich schwesterlich mit meinen brüdern, weil mir die klamotten viel zu gross waren.

Donnerstag, 8. November 2007

schuss

mein blick fällt auf das elephant-poster an meiner tür. es hängt dort schon länger. unmittelbar nachdem ich den film im kino gsehen habe, habe ich es dorthin geklebt. der film handelt von einem amoklauf an einer schule. er zeigt keine hintergründe auf, erklärt nichts. gefällt, weil er zum denken anregte und es nachwirkend zwischendurch tut.

warum es gerade gestern wieder soweit war und ich gründe für eine solche – und viele andere – grausame verzweiflungstaten suchte… ich weiss es nicht.

auf dem weg ins büro ein paar stunden später hörte ich – neben den verkehrsnachrichten, die den stau, indem ich steckte, erklärten – dass sich ein ähnliches drama in finnland abgespielt hat.

an zufälle glaube ich nicht. gschpürsch mi?

Mittwoch, 7. November 2007

karussell

etwas aufgeräumtes findet frau nicht halb so schnell, als wenn es tagelang im weg rumliegt. jetzt, wo ich dem chaos auf meiner insel den kampf angesagt und alles halbwegs dorthin verstaut habe, wo ich es mit einem griff hervorholen kann, bin ich auf der suche nach meiner druckfrischen, noch kein einziges mal verstempelten und trotzdem nicht auffindbaren mehrfahrtenkarte, die ich vorsorglich mal bestellt habe, wenn meterhoch schnee liegt oder ich wegen zu viel alkohol nicht mehr fahrtüchtig bin.

ich hab mich schon so auf morgen/heute abend gefreut. auf ein paar gläschen feinen wein beim apero, die meinen arbeitsmontag abrunden. darauf, dass ich das auto vor dem büro stehen lassen kann und mich der zug – wie früher – heim fährt.

nun wird mich der kurze spaziergang in der morgigen/heutigen mittagspause zum bahnhof führen, damit ich das ticket lösen kann. denn ob ich dessen zu einem späteren zeitpunkt noch mächtig bin, kann ich nicht garantieren.

Montag, 5. November 2007

geschmack

am 31. oktober wurde mir auf einen schlag klar, wieso es die letzten abende immer früher dunkel wurde. nämlich damit man die schrecklich verkleideten kinder nicht erkennt, die nach süssem betteln.

schon beim ersten klingeln war ich der versuchung nah, die kleinen vampire, spidermen und hexen mit einem grossen spritzer zitronensaft – vorzugsweise direkt in die augen – zu überraschen und laut SAURES zu rufen.

pink

weil ich ein mädchen bin, strahlt mein blog neu pretty in pink.

pink



dazu inspiriert hat mich die zimmereinrichtung und der inhalt des kleiderschranks meines hütemeitschis – viertes kind nach drei jungs. eine richtige prinzessin.

etwas was ich nie war, nicht bin und wohl nie sein werde.